Häufig gestellte Fragen

FAQ – Häufig gestellte Fragen

» Was genau ist das Usenet?

» Was sind Newsgroups?

» Wer sind Usenet-Provider?

» Was sind News-Server?

» Was gibt es im Usenet?

» Was ist ein Newsreader und wie funktioniert er?

» Wie anonym bin ich beim Zugang über die Usenet-Provider?

» Wie schnell ist die Download-Geschwindigkeit im Usenet?

» Was sind die Voraussetzungen für den Provider-Zugang?

» Kann ich mich bei mehreren Providern gleichzeitig anmelden?

» Wie kann ich bei Ablauf meines Gratis-Zugangs kündigen?

 

Was genau ist das Usenet?
Das Usenet ist eines der weltweit größten Informationssysteme, welches von Menschen aus der ganzen Welt am Leben gehalten wird. Es entstand bereits 1979 – noch vor dem Inernet – und basierte auf dem UUCP (Unix to Unix CoPy) Übertragungsprotokol, mit dessen Hilfe zwei Rechner untereinander kommunizieren konnten. Entwickelt wurde es von zwei Studenten auf der University of North Carolina, die auf diese Weise einige Rechner miteinander verbanden. Mit der Zeit wuchs dieses Netzwerk unaufhaltsam weiter, so dass es nach einigen Jahren bereits tausende Rechner waren, die an dieses Netzwerk angeschlossen waren. Im Laufe der Jahre wurde auch die Software ständig modifiziert um das riesige Newsaufkommen verarbeiten zu können, bis schließlich die Übertragung über das Internet und das bis heute gültige NNTP (Network News Transfer Protocol) realisiert wurde. Heute sind es News-Server, die basierend auf diesem Protokol den weltweiten Informationsaustausch ermöglichen. Das Usenet blieb trotz seiner Vielfalt wegen der umständlichen Bedienung, nur erfahrenen Usern vorbehalten. Das ändert sich im 20. Jahrhundert schlagartig durch die Usenet Anbieter. Diese entwickelten eine revolutionäre Software, mit der auch unerfahrene User das Usenet uneingeschränkt nutzen können. Einen detaillierteren Artikel zum Thema Usenet können Sie bei Wikipedia nachlesen.

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Was sind Newsgroups?
Newsgroups sind themenspezifische Bereiche aus denen das gesamte Usenet besteht. Es gibt für jedes nur denkbare Thema eine eigene Newsgroup. Der Name einer Newsgroup besteht aus einzelnen Hirarchie-Bezeichnungen, welche wiederum das exakte Thema dieser Newsgroup beschreiben. Hirarchien dienen also dazu, ein Themenbereich möglichst genau zu spezifizieren bzw. einzugrenzen. So sagt uns der Name de.rec.sf.starwars, dass es sich hierbei um eine deutschsprachige (de.) Newsgroup handelt, aus der Haupthirarchie Freizeit (rec.), Unterkategorie Since-Fiction (sf.) und dass sich hier alles ausschließlich um Starwars (starwars) dreht. Während in den „normalen“ Newsgroups Text-Informationen abgelegt werden, sind es in den Newsgroups der Hirarchie alt.binaries…. Dateianhänge (Binaries). Da hier sehr große Traffic-Mengen fließen und dadurch hohe Kosten entstehen, wird diese Hirarchie fast ausschließlich von kommerziellen Usenet Providern wie GetNZB, Usenext und Usenet.NL betrieben. Um auf die Inhalte dieser Hirarchie zugreifen zu können, braucht man eine besondere Berechtigung, die man mit der Anmeldung bei den Providern erhält.

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Wer sind Usenet-Provider?
Usenetprovider sind vergleichbar mit Internetprovidern, mit dem Unterschied, dass sie Ihnen nicht den Zugang zum Internet, sondern zum Usenet anbieten. Dafür stellen sie gegen eine Gebühr, ihre Hochleistungs-News-Server zur Verfügung. Hierbei werden im Gegensatz zu Internet-Providern, keinerlei Informationen über den User, wie z.B. seine IP-Adresse oder sonstige Angaben aufgezeichnet. Das Einzige was aufgezeichnet bzw. gemessen wird, ist die Traffic-Menge, um sie einem Account zuordnen zu können.

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Was sind News-Server?
News-Server sind vergleichbar mit Web-Servern, nur dass hier keine Webseiten, sondern Artikel abgelegt werden. Sobald neue Daten auf einem News-Server auftauchen, werden diese automatisch von Server zu Server weitergereicht. Das ist eines der wichtigsten Argumente gegenüber Tauschbörsen. Denn hier wird nicht von anderen PC’s geladen und man muss niemandem Zugang zum eigenen PC gewähren. Dadurch wird die volle Bandbreite Ihrer Leitung ausgereizt. Des Weiteren sind die Daten an einem Ort und nicht verteilt auf 100-en Rechnern anderer User. Lesen Sie hierzu die Usenet-Vorteile.

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Was gibt es im Usenet?
Die Frage sollte wohl lauten: Was gibt es im Usenet nicht? Wie schon erwähnt, gibt es im Usenet zu jedem nur denkbarem Thema eine Newsgroup. Es sind mittlerweile soviele Newsgroups vorhanden, dass Niemand mehr genau sagen kann wieviele es tatsächlich sind. Man schätzt, dass es derzeit ungefähr 60.000 aktive Newsgruops sind. Um in diesem Datendschungel an relevante Inhalte zu kommen, wurde von den Usenet-Providern eine spezielle Software entwickelt. Die Hauptaufgabe dieser Software besteht darin, Ihnen die Sucharbeit abzunehmen, so dass Sie sich auf das Wesenliche konzentrieren können. Neben den unzähligen Dateien ist das Usenet eine wahre Schatzgrube für Informationen aus den verschiedensten Bereichen. So gibt es Newsgroups in denen spezielle und interessante Themen, wie z.B. Astrologie, Medizin, Ernährung, Kunst, Politik, Sport und etliche mehr behandelt werden.

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Was ist ein Newsreader und wie funktioniert er?
Der Hauptbestandteil des Usenet-Zugangs ist der Newsreader. Diesen dürfen Sie nach Ihrer Anmeldung kostenlos downloaden. Die Software sieht auf den ersten Blick recht schlicht aus, doch der Schein trübt. Denn dahinter verbirgt sich ein mächtiges Werkzeug, welches Ihnen die Navigation im Usenet enorm erleichtert! Zahlreiche Zusatz-Funktionen, wie z.B. das Suchen nach beliebigen Dateien in allen Newsgroups gleichzeitig, oder eine komfortable Vorschau-Funktion runden die Software zusätzlich ab. Diese Software macht es erst möglich, dass man ohne Vorkenntnisse gleich nach der Anmeldung durchstarten kann. Vier Anbieter aus dem Vergleich bieten eine solche selbstentwickelte Software an (Usenext und Usenet.NL). Andere bedienen sich eines Opensource-Newsreaders, der aber was Funktionen und Komfort angeht, leider nicht wirklich mithalten kann, da er eher für erfahrenere User geeignet ist.

Beispiel (Usenext-Software):
Usenext Software

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Wie anonym bin ich beim Zugang über die Usenet-Provider?
Nun dazu ein kleiner Ausschnitt aus den Original FAQ eines der Provider:
Ihre Freizeit ist Privatsache. Deshalb sorgt unsere Technik dafür, dass weder Ihre IP-Adresse noch Ihre Downloads aufgezeichnet werden. Sie bekommen die Anonymität, die Ihnen zusteht.
Die Provider selbst wissen nicht was Sie gerade machen. Lediglich die Traffic-Menge, die dabei entsteht wird für Abrechnungszwecke gemessen und einem bestimmten Account zugeordnet. Des Weiteren sind Sie vollkommen von äußeren „Angriffen“ geschützt. Da niemand Ihre IP-Adresse sieht, sind Sie quasi „unsichtbar“ und hinterlassen keinerlei Spuren. Sie sind also 100% anonym.

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Wie schnell ist die Download-Geschwindigkeit im Usenet?
Im Vergleich zu Tauschbösren, wo Sie eine Datei von 100-en Usern zerstückelt und im Schneckentempo downloaden, können Sie hier die komplette Bandbreite ausnutzen. Eben so schnell wie Ihre Verbindung es hergibt. Auch müssen Sie keinem anderen User einen gleichzeitigen Upload von Ihrem PC gewähren (Funktionsweise der Tauschbörsen), denn hier existiert nur noch Download und das von sehr leistungsstarken Servern.

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Was sind die Voraussetzungen für den Provider-Zugang?
Da im Usenet teilweise auch erotische Inhalte zu finden sind, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein um einen Account bei den Usenet-Providern zu bekommen.

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Kann ich mich bei mehreren Providern gleichzeitig anmelden?
Da alle Usenet-Provider zwar einen ähnlichen Service anbieten, aber nicht direkt miteinander in Verbindung stehen, ist es nicht untersagt sich bei mehreren Providern parallel anzumelden und diese zu testen.

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Wie kann ich bei Ablauf meines Gratis-Zugangs kündigen?
Falls Sie während des Testzeitraums feststellen, dass Sie dieser Service nicht überzeugt, müssen Sie bei den meisten Usenet Anbietern schriftlich kündigen. Dafür stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Es kann per FAX, E-Mail, oder Postweg gekündigt werden. Wir empfehlen Ihnen gleichzeitig ein FAX und eine Mail, jeweils mit Empfangsbestätigung abzuschicken. In der Regel bekommen Sie kurz darauf ein Bestätigungsschreiben. Sollte keine Bestätigung eingehen, einfach die Hotline anrufen und kurz nachfragen. Sie sollten aber unbedingt die Frist einhalten. Am besten so früh wie möglich kündigen, da Sie auch nach der Kündigung Ihr Downloadvolumen ausschöpfen dürfen.

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